Arbeitssicherheit planen und ausschreiben

Planung und Ausschreibung der Arbeitssicherheitsmaßnahmen tragen entscheidend dazu bei, dass die Bauschaffenden ihre Arbeit ordentlich und zügig ausführen können.

Fehlende Arbeitssicherheit kommt immer teuer: Denn unter unsicheren Umständen zu arbeiten dauert länger als auf einer gut gesicherten Baustelle. Darüber hinaus führen sichere Arbeitsprozesse zu höherer Qualität. Wenn die Arbeit zum Beispiel über ein sicheres Gerüst erreichbar ist, kann sie ordentlich und zügig ausgeführt werden. 

Der Bauherr beziehungsweise der von ihm bestellte Planer/Bauleiter ist verpflichtet, Arbeitssicherheitsmaßnahmen zu planen sowie zu koordinieren und zu beaufsichtigen. Voraussetzung hierfür ist, dass die nötigen Mittel zur Arbeitssicherung vorhanden sind.

Wenn Arbeitssicherheitsmaßnahmen, insbesondere Absturzsicherungen, im Vorfeld fachgerecht geplant und ausgeschrieben werden, gibt es am Ende bei der Abrechnung auch keine Diskussionen. 

Der Unternehmer trägt die Verantwortung für seine Mitarbeiter

Der Holzbauunternehmer darf seine Mitarbeiter keinen unnötigen Gefahren aussetzen. Wenn er Mängel an den Arbeitssicherheitsmaßnahmen feststellt, darf er sie nicht arbeiten lassen, bevor die Baustelle fachgerecht abgesichert ist. Das kann zu Verzögerungen im Bauablauf führen und im schlimmsten Fall dazu, dass der Fertigstellungstermin nicht eingehalten werden kann. Entscheidend sind daher Planung und Ausschreibung der Arbeitssicherheitsmaßnahmen vor Baubeginn.

Im Vorfeld für Absturzsicherungen sorgen

Unser Aufruf an alle Bauherren sowie Planer/Bauleiter lautet:

  • Planen Sie Arbeitssicherheitsmaßnahmen und schreiben Sie sie aus!
  • Sorgen Sie insbesondere für sichere Verkehrswege und Absturzsicherungen!
  • Sparen Sie nicht ausgerechnet bei der Arbeitssicherheit!

Denn wer möchte in einem Haus wohnen oder arbeiten, für dessen Errichtung jemand sein Leben gelassen hat.