Arbeitssicherheit planen und ausschreiben

Planung und Ausschreibung der Arbeitssicherheitsmaßnahmen tragen entscheidend dazu bei, dass die Bauschaffenden ihre Arbeit ordentlich und zügig ausführen können.

Die Arbeitssicherheit beginnt schon bei der Vergabe des Auftrags. Wenn etwa ein Bieter sehr viel billiger ist als die Konkurrenz, deutet das in der Regel darauf hin, dass an wichtiger Stelle gespart wird: am Arbeitsschutz, dem Material oder an der regelgerechten Ausführung.

Daher appellieren wir vom Landesinnungsverband des Bayer. Zimmererhandwerks an Sie, den Bauherrn:

  • Prüfen die die Angebote sorgfältig
  • Ziehen Sie Baufachleute aus Ihrem Bekanntenkreis zu Rate
  • Achten Sie darauf, dass ausreichende Arbeitssicherheitsmaßnahmen vorgesehen sind

Ein Billigheimer-Angebot kann für den Bauherrn bei mangelhafter Ausführung schnell teuer werden. Außerdem wird es für die Arbeiter auf der Baustelle gefährlich, wenn nicht genügend Wert auf die Arbeitssicherheit gelegt wird - wenn zum Beispiel nicht das passende Gerüst aufgestellt wird.

Arbeitssicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe

Arbeitssicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe: Sie muss in der Planung ausreichend berücksichtigt und dann in der Ausführung richtig umgesetzt werden!

Dass auch die Zimmerei- und Holzbauunternehmer gemeinsam mit allen Baubeteiligten - dem Bauherrn, den Planern, Baustoffherstellern und nicht zuletzt den eigenen Mitarbeitern - weiterhin alles für sichere Arbeitsprozesse tun müssen, bekräftigen Holzbau Deutschland-Vorsitzender Peter Aicher und BG BAU-Vorstandsmitglied Erwin Taglieber in einem Schreiben an die bayerischen Zimmerer-Obermeister und Fachgruppenleiter: 

> Schreiben_Arbeitssicherheit

Für Zimmereien und Holzbauunternehmen haben wir Musterschreiben verfasst, die sie ihren Angeboten zielgruppengerecht beilegen können: