Mit Zahlen überzeugen: Wegweiser „Klimagerechtes Bauen – CO2-Wende“

Bei Neubauten liegen die großen CO2-Einsparpotenziale nicht in der Heizungsanlage, sondern in der Wahl des Baumaterials. 

Das Klimaschutz-Potenzial von Bauen mit Holz wird nach wie vor unterschätzt. Der Wegweiser „Klimagerechtes Bauen – CO2-Wende“ zeigt das Potenzial anhand markanter Zahlen. Und vergleicht diese etwa mit dem CO2-Emissionen bei Flügen.

Werden Geschosswohnungsbauten in Holzbauweise statt in Massivbauweise errichtet, so wird dadurch pro Person so viel CO2 vermieden, wie eine Person bei 30 bis 60 Hin- und Rückflügen nach Mallorca freisetzen würde. Solche Vergleiche machen die Bedeutung, die Bauen mit Holz für den Klimaschutz hat und haben könnte, erst so richtig deutlich.

Angesichts der Dringlichkeit und Wichtigkeit, die Klimaerwärmung deutlich zu bremsen, sollten künftig vor allem die Maßnahmen im Mittelpunkt stehen, die am meisten bewirken. Dazu braucht es Zahlen. Zum Glück ist der Klimaschutz kein komplexes und schwer erfassbares Problem, sondern ein recht simples: Es gilt die CO2-Emissionen zu senken und die CO2-Bindung zu steigern. Beides lässt sich gut messen.

Untersuchung von drei zentralen Fragen

Grundlage des Wegweisers waren normgerechte Lebenszyklusanalysen von drei Geschosswohnungsbauten: Für die in Holzbauweise realisierten „Originale“ und für fiktive „Duplikate“ in mineralischer Bauweise. Fürs Heizen wurden fiktive Systeme angenommen: ein CO2-intensives mit Gas, ein CO2-armes mit Holzpellets und ein noch nicht marktfähiges CO2-freies. Auf der Basis der Berechnungen wird drei zentralen Fragen nachgegangen:

  1. Was bewirkt mehr: CO2-armes Heizen oder CO2-armes Bauen?
  2. Wie wirtschaftlich ist CO2-Reduzierung durch Bauen mit Holz?
  3. Wie zielführend ist CO2-Reduzierung durch Bauen mit Holz?

Die Antworten zeigen deutlich: Die großen CO2-Einsparpotenziale liegen kurz- und mittelfristig in der Bauweise und nicht im Heizsystem. Vergleiche mit den CO2-Vermeidungskosten bei der Stromerzeugung zeigen: Bauen mit Holz ist eine sehr wirtschaftliche Maßnahme. Und Vergleiche mit den CO2-Emissionen beim Autofahren, Fliegen und Fleischessen machen deutlich: Durch Bauen mit Holz lässt sich kurz- und mittelfristig vielfach mehr CO2 einsparen als durch Verzicht in diesen Bereichen.

Bauen mit Holz bedeutet: Klimaschutz jetzt!

Unter den Klimaschutzmaßnahmen gehört Bauen mit Holz zu den wirkungsvollsten, wirtschaftlichsten und zielführendsten. Vor allem aber wirkt es sofort und nicht erst über einen langen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten. Das „sofort“ ist ein entscheidendes Kriterium, das oft übersehen wird. Denn es gilt, die Klimaerwärmung so schnell wie möglich so stark wie möglich zu bremsen, damit die Ökosysteme genügend Zeit haben, sich anzupassen. Ansonsten kollabieren sie – und das hätte für Mensch und Natur katastrophale Folgen.

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