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Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen vertagt

Ein Einkommensplus von 6,8 Prozent fordert die IG Bau für die Beschäftigten im Bauhauptgewerbe. Die Auftakt-Tarifverhandlung wurde vertagt.

Die Auftakt-Tarifverhandlung für die rund 850 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe am 19. Mai 2020 wurde ohne Ergebnis vertagt.

Die IG Bau fordert ein Einkommensplus von 6,8 Prozent. Gleichzeitig soll es nach den Wünschen der Gewerkschaft eine Entschädigung für Wegezeiten geben. Zudem sollen Auszubildende aller Ausbildungsjahre 100 Euro im Monat mehr erhalten.

Corona-Situation trifft auch Arbeitgeber der Bauwirtschaft

Nach Auffassung der Arbeitgeber ist die Bauwirtschaft jedoch aktuell wirtschaftlich in einer anderen Verfassung als sie zum Jahresauftakt vor Corona gewesen ist.

Es wird ein Umsatzrückgang in diesem Jahr von mindestens 3 Prozent erwartet. Darüber hinaus gebe es keinen Anlass, über eine weitere zusätzliche Vergütung der Wegezeiten zu verhandeln, da hierzu bereits tarifliche Regelungen existierten.

Die Tarifverhandlungen werden am 4. Juni 2020 fortgesetzt.

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